Schlösser der Loire und Bretagne

Inhalt:

1. Das Wichtigste in Kürze
2. Reiseroute
3. Reisebeschreibung
4. Informationen über unsere Campingplätze
5. Bullis und andere Oldies

Das Wichtigste in Kürze:

Reise/ Aufenthalt:
23.07. – 09.08.2017 – 19 Tage

Anreise, Entfernungen:
Gesamt: 2700km.
Anreise von Köln nach Troyes: 490 km (über Autobahn)
Loire Tal von Troyes nach Nantes: 540 km (über kleine Landstrassen)
Bretagne von Nantes nach Mont Saint-Michel: 870 km (über kleine Landstrassen)
Rückreise von Mont Saint-Michel nach Köln: 800km (über Nationalstrassen und gebührenfreie Autobahnen

Reisekosten:
Gesamtkosten: ca. 2550 € (ca. 67 € pro Tag und Person)
Spritkosten: 620 € (23 €/100 km – Verbrauch ca. 13 Liter / 100 km)
Mautgebühren: 10,10 €
Parkplatzgebühren: 17 €
Campingplätze: 510 € (16-50 €/ Nacht für Bulli, 2 Personen und Strom, im Schnitt 28 € / Nacht)
Lebensmittel: 780 €
Ausgehen: 410 €
Eintritte: 200 € (4 Schlösser, 1 Kanumiete, 1 botanischer Garten und Mont-Saint Michel)

Unterkunft:
2 Zimmer, Küche, Diele ohne Bad auf 4 Rädern, Übernachtung immer auf Campingplätzen, siehe Beschreibung.

Info: Trotz Hauptsaison hatten wir kein Problem einen Platz für eine bis zwei Übernachtungen zu finden. Lediglich die erste Übernachtung in Troyes und die folgenden 2 Nächte in Orleans hatten wir vorab gebucht. Die größeren Campingplätze mit Schwimmbädern und Rahmenprogramm waren häufiger ausgebucht, hier quartieren überwiegend Familien, die mehrere Tage bleiben. Wir haben eh versucht diese Plätze zu meiden, sie sind mit ca. 35 bis 45 € pro Übernachtung recht teuer. Man findet sehr schöne, einfachere Plätze, die teils von Bauern betrieben werden. Hier übernachtet man nicht nur zwischen 10 bis 20 € pro Nacht, sondern hat direkt netten Kontakt und kann sich oft im Bauernladen mit hausgemachter Wurst, Käse und Cidre versorgen.

Tipp: Für die schnelle Suche von Campingplätzen haben wir die holländische App “Campercontact” verwendet. Diese App zeigt alle Plätze mit weiterführenden Information und Links an. Ausserdem beinhaltet sie Navigation und Offline-Nutzung.

Webseite:

Auf der Seite Bretagne (bretagne-reisen.de) findet man viele nützliche Informationen über die Reiseziele und Highlights der Regionen.

 


Reiseroute:

Reisebeschreibung:

Köln – Troyes
Dienstag, 23.07.2017
(490km)
Nach dem Frühstück fuhren wir entspannt nach Troyes. Dort angekommen machten wir uns sogleich mit den Rädern auf in die Stadt. Überrascht waren wir von den gut ausgebauten Fahrradwegen, welche wir in jeder Stadt vorfanden. Vom Campingplatz sind es keine 3 km ins Stadtzentrum. Die Altdstadt besticht durch seine bunten Fachwerkhäuser aus dem 16.-18. Jahrhundert. Die Gassen laden zum schlendern und die vielen Terrassen zum verweilen ein. So kann der Urlaub beginnen.



Nachmittags erreichten wir bei glühender Hitze den Campingplatz Olivet. Hier wurden wir mit unserem Bulli herzlich Willkommen geheissen. Kein Wunder, wenn man sich die Rezeption näher anschaut.

Nachdem wir uns erstmal abkühlt hatten, fuhren wir am Nachmittag mit den Rädern, über gut ausgebaute Radwege, in die 7km entfernte Stadt Orleans.

Troyes – Orleans
Mittwoch, 24.07.2017
(210 km)

Am nächsten Morgen unternahmen wir eine Radtour zu den nahgelegenen Mühlen und beendeten die Tour in Orleans.

Die Tour führt über kleine Landstrassen, schattigen Waldwegen und am sonnigen Ufer der Loire entlang.

Insgesamt betrug die Route ca. 30 km
Orleans
Donnerstag, 25.07.2017
(0 km)
Auf den Weg nach Chenonceau hatten wir an drei Schlössern halt gemacht.
1. Château de Chambord, das grösste Schloss des Loiretales. Gegen 9 Uhr waren wir pünktlich zur Öffnungszeit vor Ort und trafen das Schloss noch überschaubar leer vor.
Tipp: Es empfiehlt sich recht früh anzureisen und auch das Tages-Parkticket schon direkt zu bezahlen, dann erspart man sich ggf. ein längeres Anstehen vor den Automaten.

2. Im Anschluss fuhren wir zum Château de Cheverny, welches nur 20 km entfernt von Chambord liegt. Das Schoss Cheverny ist u.a. bekannt durch seine Illustration im Comic “Tim und Strupi”. Mehr Informationen darüber erhält man im benachbarten Museum.

3. Gegen 16.30 Uhr trafen wir am Château de Valençay ein. Das Schloss war um diese Uhrzeit fast leer und 1,5 Stunden sollten reichen, sich alles entspannt anzuschauen.

Nach einer knappen Stunde Tour durch das Schloss haben wir uns auf den Weg zum nächsten Campingplatz bei Chenonceau gemacht. Von hier aus waren es nur noch ca. 50 km, so dass wir gegen 18.30 Uhr dort eintrafen. Drei Schlösser an einem Tag klingt zwar viel, aber wir fanden diese Auswahl auf der Route für absolut machbar.

Die erste Flasche Campari wurde geleert, aber wir hatten vorgesorgt!
Orleans – Chambord – Cheverny – Valancey – Chenonceau
Freitag, 26.07.2017
(164 km)

Nach dem Frühstück fuhren wir mit den Rädern zum 3 km entfernten Schloss. Der Weg führte ein Stück am Ufer entlang und dann durch den Wald. An der Loire ist man auf Radfahrer eingestellt, so gibt es an dem Schloss auch einen extra grossen Stellplatz nur für Räder.

Das Wasserschloss Château de Vanaçay ist mit seinen fast 1 Millionen Besuchern pro Jahr das meistbesuchte Schloss nach Versailles. Da wir etwas länger geschlafen hatten, waren wir erst gegen 12.30 vor Ort und hatten es voller erwartet, aber es war nicht überfüllt. Es herrscht nicht ohne Grund so ein hoher Andrang, es gilt als das schönste Schloss an der Loire und bestimmt in ganz Frankreich.

Um 15 Uhr unternahmen wir eine Kanufahrt zum Schloss und hatten ein leckeres Picknick mit tollem Blick vom Wasser. Die Mietstation Canoë Company befindet sich 150 Meter vom Campingplatz. Für die Kanufahrt sollte man 2 Stunden einplanen. In unmittelbarer Nähe findet man auch ein nettes Bistro Bistrot’Quai direkt am Fluss.

Chenonceau
Samstag, 27.07.2017
(0 km)
In Richtung Bretagne führte unsere Route weiter über Amboise und Angers. Amboise war nicht nur aufgrund des stattfindenden Wochenmarktes, sondern generell touristisch überlaufen. Nachdem wir eine kleine Runde gedreht hatten und uns auf dem Wochenmarkt mit Lebensmittel eindeckten, frühstückten wir in einem überfüllten und überteuerten Café, was wir ein wenig später bereuten. Im Anschluss fuhren wir über die Brücke und fanden die Aussicht von der anderen Seite auf Amboise grossartig. Das nächste Mal würden wir uns auf dieser Seite ein Café suchen und die Aussicht von hier geniessen.

Über schöne Landstrassen fuhren wir weiter nach Angers.

Auf dem Campingplatz in der Nähe von Angers angekommen, machten wir uns sogleich mit den Rädern auf den Weg in die 6 km entfernte Innenstadt. Der Weg führte durch einen Park und am Flussufer entlang.

Chenonceau – Amboise – Angers
Sonntag, 28.07.2017
(165 km)
In Angers hatten wir zwei sehr nette Bromptonauten (Brompton Radfahrer) aus Irland kennengelernt, die uns den Tipp für eine Weinprobe gaben. So sollte unser Weg zunächst zum Weingut Domaine du Closel Chateau de Vaults (Savennières) führen. Dort konnten wir uns das Weingut anschauen und ein paar Weine probieren. Alle waren sehr gut und einer hat uns richtig begeistert, Eau de pluie – Regenwasser.

Nach einer kleinen Pause war ich dann auch wieder fahrtüchtig.

Danach fuhren wir über kleine Strassen und schöne Dörfer zum Pointe du Bile bei Pénestin. Es war sehr windig, kalt und regnerisch, wir wussten also, wir waren in der Bretagne angekommen. Wir unternahmen einen ersten Spaziergang entlang der Küste. Nachts war es so stürmisch, dass wir von oben nach unten zogen und das Dach geschlossen haben.

Endlich mal was anständiges zu Essen!
Angers – Pénestin Pointe du Bile
Montag, 29.07.2017
(200 km)
Etwas übermüdet fuhren wir in Richtung Carnac über Rochefort-en-Terre, eine der schönsten Mittelalterstädte der Bretagne und Vannes, welche durch ihre bunten Fachwerkhäuser besticht.

Der Abstecher nach Rochefort-en-Terre, von ca. 50 km, hat sich absolut gelohnt.
Vannes

Nachmittags erreichten wir unseren Campingplatz in der Nähe von Carnac und machten uns nach einer kurzen Pause mit den Rädern auf zu den Steinfeldern (Menhire) von Carnac, welche in nur ca. 2 km Entfernung beginnen.

Nur eine kleine Auswahl.

Tipp: Man muss nicht unbedingt Eintritt bezahlen um die Steinfelder zu sehen, es gibt genügend freie Felder und Aussichtspunkte, die nach unserer Meinung völlig ausreichen, um sich einen Eindruck zu verschaffen.

Nach der Tour liessen wir es uns gut gehen.
Pénestin Pointe du Bile – Rochefort en Terre – Carnac
Dienstag, 30.07.2017
(114 km)
Heute folgten wir einen Tipp der Rezeption und unternahmen eine ausgedehnte Radtour zur Halbinsel Saint Cado, einem schönen Fischerdorf mit Muschelplantagen und zur Halbinsel Quiberon, Pointe du Conguel, mit tollen Küsten und Badestränden. Die Route verlief entlang kleiner Landstrassen, teils mit Radstreifen und ausgebauten Radwegen. Vor allem auf der Halbinsel empfiehlt es sich an der nördlichen Seite den Radweg zu nutzen, dieser verläuft an der Küste entlang. Wir planten für den ca. 70 km langen Rundweg den ganzen Tag ein und starteten nach dem Frühstück.

Saint Cado
Halbinsel Quiberon
Nach der Tour brauchten wir etwas anständiges zu Essen.
Carnac
Mittwoch, 31.07.2017
(0 km)
Carnac – Auray – Port Lois – Chapelle Sainte Barbe – Chapelle Saint Fiacre – Pont Aven – Concarneau
Donnerstag, 01.08.2017
(102 km)
Auf dem Weg nach Concarneau, einer Hafenstadt mit schöner Festungsanlage, führte unsere Route über Auray, einem kleinem Hafendorf, Port Louis, eine spanische Festungsanlage, einem Schiffsfriedhof in Lenester (Cimentière de Bateaux), zwei typisch bretonische Kapellen, und Pont Aven, einem etwas überlaufenden bretonischem Dorf, indem ein Keksladen neben dem anderem steht.

Auray – einen sehr schönen Blick auf das Dorf hat man von dem gegenüberliegenden Hügel.
Port Louis – ein kurzer Stopp, reingehen wollten wir nicht.
Schiffsfriedhof in Lanester – so endet unser Bulli hoffentlich nicht.
Châpelle Sainte-Barbe in der Nähe von Le Faouët
Châpelle Saint-Fiacre in der Nähe von Le Faouët
Pont Aven

Gegen 18.30 Uhr kamen wir am Campingplatz Les Sables Blancs à Concarneau an und hatten Glück, dass wir dort den letzten verfügbaren Platz bekamen. Ggf. sollte man hier einen Platz buchen. Von hier sind es nur 2 Kilometer bis zum Hafen.

Concarneau
Concarneau – Phare d’Eckmühl – Ruines de Languidou – Châpelle Notre-Dame-de Tronoën – Pointe du Raz (Plogoff)
Freitag, 02.08.2017
(202 km)
Auf dem Weg zum Pointe du Raz legten wir an einem langen weissen Sandstrand, am Leuchtturm Eckmühl, einer zerfallenen und einer intakten Kapelle kurze Pausen ein.

Grüner Bulli am Strand
Leuchtturm Phare d’Eckmühl
Ruines de Languidou
Châpelle Notre-Dame-de Tronoën

In der Nähe von Plogoff übernachteten wir auf einem schönen ruhigen Platz, der von Bauern betrieben wird. Von hier aus gelangt man über gut beschilderte Radwege zum 7 Kilometer entfernten Point du Raz.

Einen Campari-Orange hatten wir uns bei der Ankunft verdient.
Point du Raz

Auf dem Platz lernten wir Marianne kennen, die mit Ihrem “Happy Home” auf Reisen geht. Uns hat nicht nur Marianne, sondern auch Ihr Spruch auf Ihrem T3 imponiert.

Plogoff – Locronan – Camaret-sur-Mer – Point de Pen-Hir – Le Conquet
Samstag, 03.08.2017
(114 km)
Wir bewegten uns weiter der Küste entlang und hatten unsere erste Pause in Locronan, ein typisch bretonisches Dorf, wo wir frühstückten.

Locronan

Im Anschluß fuhren wir durch Camaret-Sur-Mer zum Pointe de Pen-Hir.

Camaret-sur-Mer
Pointe de Pen-Hir

Wir waren von diesem felsigen Kap sehr beeindruckt. Von hier aus hat man eine tolle Sicht auf die zerklüftete Küste. Zahlreiche Kletterer versuchen die Felsen zu erobern. Hier kann man länger verweilen, die Sicht wechselt mit jedem Schritt.

Grüner Bulli am Pointe de Pen-Hir

Im Anschluss fuhren wir zum Campingplatz in der Nähe von Le Conquet und unternahmen noch eine kleine Radtour zum Leuchtturm Phare de Kermorvan und dem Dorf Le Conquet.

Le Conquet – Chapelle Pol – Pointe de Perharidy – Roscoff
Sonntag, 04.08.2017
(115 km)
Heute ging es Richtung Roscoff. Die Fahrt verlief weiterhin an der Küste entlang. Auf dem Weg hatten wir uns die Châpelle Pol angeschaut, die surreal von Granitblöcken umrahmt ist und unternahmen einen kleinen Spaziergang um den Pointe de Perahidy, von dessen Spitze man einen schönen Blick auf Roscoff hat. Im Anschluss besichtigten wir Roscoff und trafen einen guten Freund, Markus, der uns die kommendenTage begleiten sollte.

Blick von der Küstenstrasse
Châpelle Pol
Blick vom Pointe de Perharidy auf Roscoff
Roscoff
Markus war mit einer Flasche Campari und seiner Ukulele natürlich herzlich willkommen.
Roscoff – Botanischer Garten – Pen ar Roz (Yaudet)
Montag, 05.08.2017
(87 km)
Mit Markus, als Pflanzenliebhaber, mussten wir natürlich in den botanischen Garten Jardin exotique & botanique de Roscoff. Er kennt sich sehr gut aus und konnte uns viel erklären, das meiste davon konnten wir uns allerdings nicht merken. Der Besuch hat sich absolut gelohnt.

Auf dem weiteren Weg nach Pen ar Roz hielten wir an schönen Küstenabschnitten an und genossen die Aussicht.

Am Campingplatz Kéravelin angekommen hatten wir keine grosse Lust zu Kochen und spazierten vom Campingplatz in das 4 Kilometer entfernte Örtchen Yaudet zur Crêperie Yaudet. Der Spaziergang bei Sonnenuntergang war beeindruckend und die Creperie empfehlenswert.

Pen ar Roz – Lannion – Perros-Guirec – Trévélern
Dienstag, 06.08.2017
(45 km)
Heute stand Baden im Atlantik und die Rosa Granitküste (Côte de Granit Rose) auf dem Programm. Aber zuerst fuhren wir in das nahe gelegene Städtchen Lannion und bummelten ein wenig durch die Gassen.

Lannion

Dann hielten wir an einer schönen Bucht und testeten das erste Mal in diesem Urlaub die Wassertemperatur.

Auf der Weiterfahrt stiessen wir eher zufällig auf die Bucht Perros-Guirec an der Côte de Granit Rose und waren begeistert.

Bei Ebbe sind die Buchten noch mal imposanter.

In der näheren Umgebung von Perros-Guirec waren alle Campingplätze ausgebucht, so fuhren wir ca. 8 km nach Trévélern und fanden einen schönen Campingplatz mit Meerblick.

Das Traditionsgetränk darf am Abend natürlich nicht fehlen.
Trévélern – Tréguier – Kerdalo (botanischer Garten) – Cap Fréhel
Mittwoch, 07.08.2017
(127 km)
Heute besuchten wir zuerst Tréguier, ein bretonisches Städtchen, hier fand auch ein schöner Wochenmarkt statt und fuhren im Anschluß zu einem privat geführten botanischen Garten Kerdalo. Der Tag endete mit einem Ausflug zum Cap Fréhel und einem tollen Abendessen im Restaurant La Potiniere Sables D Or Les Pins.

Tréguier

Der in den 70iger Jahren privat angelegte botanische Garten Les jardins de Kerdalo war mit ein Highlight auf unserer Tour. Auch wenn man sich nicht unbedingt für die Pflanzenwelt interessieren sollte, so ist dieses Anwesen ein absoluter Traum und lädt zum Verweilen ein. Auch das Café, in dem es nur Tee gibt, wird mit viel Liebe betrieben und man kann von den selbst gemachten Kuchen nicht genug bekommen. Toll, dass mit privaten Engagement und Herzblut so etwas errichtet wird und erhalten bleibt.

Botanischer Garten Kerdalo

Ein paar Kilometer vor dem Cap Fréhel gibt es einen größeren Campingplatz, den man auch Anfahren kann, wenn die Rezeption bereits geschlossen ist, man sucht sich einen Platz und bezahlt am nächsten Morgen.
In der Nähe gibt es auch die Burg Fort la Latte, welche direkt an der Küste auf einen Felsen errichtet wurde. Da es eine Mittelalter Veranstaltung gab, wollten wir die Burg nicht besuchen.

Cap Fréhel
Cap Fréhel – Saint Malo – Mont Saint-Michel
Donnerstag, 08.08.2017
(100 km)
Unser letzter Tag brach an und wir fuhren über Saint Malo, eine größere Hafenstadt, nach Mont-Saint-Michel unser letztes Highlight auf unserer Tour.

Saint Malo

Nachmittags in Mont-Saint-Michel angekommen suchten wir zuerst einen Campingplatz. In der direkten Umgebung waren alle verfügbaren Plätze ausgebucht. Auch hier machten wir die Erfahrung, dass wenn man sich ein paar Kilometer der touristischen Hochburg entfernt wieder Plätze findet. So verbrachten wir die letzte Nacht auf dem Campingplatz Saint Michel, ca. 9 Kilometer von der Abtei entfernt. Belohnt wurden wir mit tollen Ansichten auf Mont-Saint-Michel.

Tipps:
Camping:
Es gibt einen Platz Camping du Mont Saint Michel in ca. 2,5 Kilometer Entfernung. Hier sollte man aber vorab reservieren, da man einen Code benötigt, um den gesperrten Bereich befahren zu dürfen.

Parken:
Es gibt eine grosse Parkfläche ein paar Kilometer entfernt, näher kommt man mit dem Wagen auch nicht vor. Von hieraus pendeln kostenfreie Busse zur Abtei. Nach 19 Uhr zahlt man für PKWs statt 14 € nur 4,50 für 24h. Weitere Infos hier.

Besuchszeit:
Wir besuchten die Abtei um 19.30 Uhr und die meisten Touristen waren schon weg. Der Eintritt in das Kloster kostet ab 20 Uhr, aufgrund der dann beginnenden Lichtshow, 15 € statt 10 €, was wir aber empfehlen können. Vor allem ist es nicht überfüllt. Man sollte nur bedenken, dass die Restaurant und Imbisse gegen 21 Uhr schliessen.

Auf der Rückfahrt zum Campingplatz hatten wir das Glück, dass gerade die Beleuchtung angemacht wurde.
Die letzte Nacht haben wir mit gutem Wein und leckerem Käse ausklingen lassen.
Mont Saint-Michel – Köln
Freitag, 09.08.2017
(780 km)
Heute fuhren wir non-Stop nach Hause und schwelgten schon in Erinnerungen über die tollen Eindrücke, die wir auf unserer Reise sammeln dürften.

Knapp 3 Wochen empfanden wir für diese Tour für völlig ausreichend und entspannt.

Unser Grüner Bulli hat ohne Mucken alles mitgemacht. Das neue Dachzelt brachte mit den 3 Fenstern doch spürbar mehr Abkühlung an heissen Tagen und Nächten und die neue Aufstelldachmechanik mit Gasfederunterstützung hat sich im Dauereinsatz bewährt und erleichtert das Öffnen und Schliessen ungemein.

Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt!


Informationen über unsere Campingplätze:

(Klicke auf das Bild um zur Campingplatzseite zu gelangen)

Camping de Troyes
7 Rue Roger Salengro 10150 Pont-Sainte-Marie

Grosser Platz mit vielen schattigen Plätzen, freie Platzwahl, sehr saubere und ausreichende sanitäre Anlagen, einfacher Pool, einfaches Restaurant, kleiner Supermarkt und Brotbestellung. Wifi inklusive am Empfang. Der Platz liegt ca. 3km von der Altstadt entfernt. Gut ausgebaute Fahrradwege führen in die Stadt.
Camping d’Olivet
Rue du Pont Bouchet – 45160 OLIVET
Bulli freundlicher Platz mit sonnigen und schattigen Plätzen. Sehr nette und hilfsbereite Betreiber. Sehr saubere und ausreichende sanitäre Anlagen. Restaurant/ Bar, kleiner Supermarkt mit regionalen Waren und Brotbestellung. WiFi inklusive an der Bar. Es werden viele Aktivitäten und Ausflüge angeboten. Sehr gut ausgebaute Radwege führen in die ca. 7km entfernte Stadt Orleans. Auch kann man von hier aus schöne Touren entlang der Loire unternehmen.
Le River Camp (Canoe Company)
Einfacher Platz mit sonnigen und schattigen Plätzen. Freie Platzwahl. Einfache und nicht ausreichende sanitäre Anlage, nicht unbedingt sauber, kein Papier. Kein weiterer Service (Bar/Supermarkt/Wifi). Trotzdem ein schöner Platz, direkt am Fluss und sehr gut gelegen um das Schloss Chenonceau zu besichtigen. Von hier aus kann man mit den Rädern am Fluss entlang und durch den Wald zum ca. 3 km entfernten Schloss Chenonceau gelangen. In unmittelbarer Nähe des Platzes befindet sich ein Bistro direkt am Fluss und die Möglichkeit Kanus anzumieten, um das Schloss vom Wasser aus zu bewundern, was wir sehr empfehlen können.
Camping d’Angers – Lac de Maine
Avenue du Lac de Maine, 49000 Angers
Der Campingplatz in der Nähe von Angers bietet sonnige und schattige Plätze. Sehr saubere und ausreichende sanitäre Anlagen. Restaurant/ Bar, schönes Schwimmbad, kleiner Supermarkt mit regionalen Waren und Brotbestellung. WiFi inklusive an der Bar. Mit den Rädern gelangt man über gut ausgebaute Radwege, die teils durch einen Park führen, in die ca. 6km entfernte Stadt Angers. Bei Reservierung werden 15 € Bearbeitungsgebühr verlangt, wovon wir Abstand genommen hatten. Bei Anreise bis 16 Uhr garantierte man uns einen freien Platz zu finden.
Camping Les Iles – Pénestin
La pointe du Bile
119 route des 3 Iles, 56760 Pénestin
Der Platz liegt direkt an der Küste und bietet sonnige und schattige Plätze. Sehr saubere und ausreichende sanitäre Anlagen. Restaurant/ Bar, schöne Schwimmanlage, kleiner Supermarkt und Brotbestellung. WiFi für einen Tag und ein Gerät gratis. Der Platz eignet sich gut für einen Strandbesuch und Küstenwanderungen.
Camping Kervilor
Route du Latz 21, Kervilor, 56470 La Trinité Sur Mer
Der Platz eignet sich gut für den Besuch der Carnac und bietet sonnige und schattige Plätze. Sehr saubere und ausreichende sanitäre Anlagen. Restaurant/ Bar, schönes Schwimmbad, kleiner Supermarkt und Brotbestellung. WiFi nach Anmeldung für 1 Stunde gratis
Camping Les Sables Blancs à Concarneau
17 avenue du Dorlet, 29900 Concarneau
Terassenförmiger Platz mit sonnigen und schattigen Plätzen. Saubere und ausreichende sanitäre Anlagen, kein Papier. Gutes Restaurant/ Bar, schönes Schwimmbad, kleiner Supermarkt und Brotbestellung. WiFi inklusive. Der Platz eignet sich gut zum Besuch der Stadt Concarneau, welche mit dem Fahrrad über die Küstenstrasse ca. 2 km entfernt ist. Unterhalb des Campingplatzes findet man auch nette Bars.
La Ferme du Bout du Monde
Ferme de Kerguidy izella, 3 impasse Kerguidy Izella, 29770 Plogoff
Sehr gepflegter ruhiger Platz auf einem Bauernhof mit überwiegend sonnigen Plätzen. Die Betreiber sind sehr nett und hilfsbereit. Im kleinem Supermarkt gibt es regionale und hausgemachte Spezialitäten. Sehr einfache saubere, jedoch nicht ausreichende sanitäre Anlagen. Wifi an der Rezeption inklusive. Der Platz eignet sich gut um den Point de Pen-Hir zu besuchen. Mit den Rädern gelangt man über schöne Radwege zum 7 km entfernten Pointe de Pen-Hir
Camping des Blancs Sablons
Route de Kermorvan, 29217 Le Conquet
Grosser Platz direkt am Meer mit grossem Strand. Der Platz ist eher in die Jahre gekommen. Einfache und nicht ausreichende sanitäre Anlagen, ohne Papier. Einfache Bar, kein Wifi. Der Platz eignet sich für einen Strandbesuch und Ausflüge zum Cap de Fort de Kermorvan und das Dorf Le Conquet.
Camping Ar Kleguer
Avenue de la Mer, 29250 Saint-Pol-de-Léon
Am Meer gelegener Platz mit schattigen und sonnigen Plätzen, teils Meerblick. Sehr gepflegt. Sehr saubere und ausreichend sanitäre Anlagen. Restaurant/Bar/Supermarkt, Brötchenbestellung, schöne Schwimmanlage, Wifi kostenpflichtig. Der Platz eignet sich für einen Besuch der ca. 10 km entfernten Stadt Roscoff (entlang der Küste) und den botanischen Garten.
Camping de Keravilin
Hent Gwaz ar Gouez, 22300 Trédrez-Locquémeau
Am Meer gelegener Campingplatz, eher sonnige Plätze. Einfache, saubere und ausreichend sanitäre Anlagen. Brotbestellung und Wifi inklusive an der Rezeption.
Camping Les 7 Iles
Port l’Epine, 22660 Trélévern
Direkt am Meer gelegner Platz, überwiegend sonnige Plätze, teils mit Meerblick. Saubere und ausreichende sanitäre Anlagen, kein Papier. Restaurant/ Bar, kleiner Supermarkt, Schwimmbad, Wifi kostenpflichtig.
Camping du Cap Fréhel
D34 a, 22240 Plévenon,
Großer Platz mit freier Platzwahl. Sonnige und schattige Plätze. Einfache sanitäre Anlagen, eher nicht sauber und zu wenig für den großen Platz, kein Papier. Kleiner Imbiss und Brötchenbestellung. Wifi inklusive. Kommt man nach Rezeptionsschluss, sucht man sich einfach einen Platz und meldet sich am kommenden Morgen an. Der Platz liegt ca. 4 km vom Cap Fréhel entfernt und man sollte auch einen Besuch des ca. 5km entfernten Fort la Latte mit einplanen.
Camping Saint Michel
50220 Courtils
Sehr gepflegter Platz ca. 9km von dem Kloster Mont Saint-Michel entfernt. Möchte man Plätze näher vor Ort, sollte man diese vorab reservieren. Eher sonnige Plätze. Saubere und ausreichende sanitäre Anlagen, Restaurant/Bar, kleiner Supermarkt, Brotbestellung, Wifi inklusive an der Bar.


Bullis und andere Oldis

Aus Baden-Würtenberg mit 25 km/h unterwegs nach Paris – man braucht Geduld!
Bulli mit kuriosem Anhänger
Renault R4

Jüngerer grüner Bruder in Troyes
Entenfamilie
Grüne Bullis sind einfach schön!
Rote auch!
Grüner Bruder in Carnac. Später haben wir den Besitzer in Pont Aven getroffen und hatten ein tolles Benzingespräch.
Familie aus Leipzig unterwegs im Robur – klasse!
Mit 25 km/h durch die Bretagne – sehr cool!
Käfer in Concarneaus – einfach schön!
Wer fährt besser durchs Feld?
Happy Home von Marianne. Wir hatten einen tollen Abend am Pointe du Raz miteinander verbracht.
Citroën Méhari – der Strandbuggy
Leider keine Ahnung!
T3 – sieht man doch häufiger!
Ente mit eigenem Zelt
TRIGANO 380ZE von 1973
Bullis treffen Ford Econoline – E-Serie aus den 60er Jahren
WaWa 180 Hubdach-Wohnwagen von 1959
Mercedes G – auch schon ein Klassiker!
Roter Bruder am Cap Fréhel
Hymer von 1968 – mit viel Liebe gepflegt. Wir waren gegenseitig von unseren Campern begeistert.
Der schönste Wohnwagen, den wir bislang gesehen haben.
(CCA – Construction Caravan Automobil aus den 50ger Jahren ?)

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